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Vegane Pancakes selbermachen – einfach fluffig und lecker!

Pancakes – das ist das ultimative Wohlfühlfrühstück! Spätestens wenn man einmal in den USA Urlaub gemacht hat, weiß man dieses fluffige und vielseitige Frühstück zu schätzen. Ob mit frischen Beeren, Schokocreme oder mit Ahornsirup – Pancakes machen einem den Start in den Tag leicht!

Leider gibt es dort sehr selten eine vegane Version, wird doch meistens das fertige Pancake-Pulver aus dem Supermarkt verwendet – inklusive Ei- und Milchpulver.

Seit unserem ersten Urlaub in den USA sind für mich Pancakes aber zum Wohlfühlfrühstück geworden. Klar, dass ich mir eine vegane Variante gebastelt habe, die dem Original aber in nichts nachsteht!

Pancakes vegan

Den klassischen Pfannekuchen kennen wir alle von früher 😉 Mehl, Milch, Eischnee, Eigelb und etwas Salz und Zucker – fertig ist der Teig! Um den Pancake vegan zu bekommen, müssen wir also eigenlich nur Milch und Ei ersetzen. Das geht ganz einfach mit Pflanzenmilch und Backpulver. Den Zucker lassen wir auch direkt weg, denn für den Geschmack sorgen unsere ausgewählten Toppings.

Finger weg von FertigMischungen

Nicht nur in den USA, auch hier gibt es fertige Mischungen für Pancakes zu kaufen. Lass es mich freundlich formulieren: Eigentlich is das totaler Quatsch. Nicht nur, dass in dem gekauften Pulver Unmengen an Zucker und ungesunden Füll- und Zusatzstoffen drin sind, nein, auch die Verpackung (meist eine Flasche aus Plastik, in die man dann die Flüssigkeit zugibt und schütteln kann) ist schlicht gesagt unnütze Ressourcenverschwendung. Den Teig selber zu machen dauert wirklich nicht lange – und es kommt nur rein, was rein muss.

Das geheimnis für gute Pancakes

Damit dir deine Pancakes gelingen und schön fluffig werden, gibt es drei Dinge, die du beachten solltest:

  1. Das Ruhen des Teiges ist wichtig, damit er aufquellen kann und somit der Pancake schön fluffig wird
  2. Am besten gelingen Pancakes mit (veganer) Butter als Fett in der Pfanne. Nimm für jeden Pancake am besten wieder neue Butter.
  3. Die Pfanne nicht zu heiß stellen, bei 10 Stufen würde ich die Butter bei etwa Stufe 7 schmelzen, nachdem du den Teig hineingegeben hast, auf Stufe 5 herunterstellen.

Du kennst deinen Herd natürlich am besten und wirst nach dem ersten Mal Pancakes machen herausfinden, wie es am idealsten funktioniert. Ich hab selber eine steile Lernkurve hinter mir 😀

Oooh, lecker so ein Pancake zum Frühstück :=)
Oooh, lecker so ein Pancake zum Frühstück :=)

Zutaten Vegane Pancakes

Für 4 mittelgroße Pancakes

200 g Dinkelmehl Typ 630
2 TL Weinstein-Backpulver
1 TL flüssiger Vanille-Extrakt oder Vanille-Pulver
300 ml Pflanzenmilch
2 TL Mandelmus (oder anderes feines Nussmus)
eine gute Prise Salz
etwas pflanzliche Butter für die Pfanne
als Topping z.B. frische Beeren, Apfelscheiben oder andere Früchte, Schokocreme, Schokosoße oder Ahornsirup

Zubereitung Vegane Pancakes

  1. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischen.
  2. Bei Verwendung von Vanille-Pulver, jetzt auch das Vanillepulver untermischen.
  3. Die Pflanzenmilch, Mandelmus und (wenn verwendet) den flüssigen Vanille-Extrakt unterrührren.
  4. Alles mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren, möglichst ohne Klümpchen.
  5. Den Teig 15-20 Minuten ruhen lassen.
  6. Bereite in der Zwischenzeit deine Toppings vor: Beeren waschen, Apfelscheiben schneiden, Schokolade zerkleinern etc.
  7. Schmelze etwa 1 Teelöffel Butter in der Pfanne.
  8. Wenn die Butter anfängt zu knistern und Blasen zu werfen, kannst du den Teig hineingeben (ich verwende einen Tortenring als Pancake-Form, s. „Tipps&Tricks“.)
  9. Wenn du dein Topping in den Pancake „einbacken“ möchtest, dann gibt das Topping jetzt auf den Teig.
  10. Wenn die Oberfläche des Pancakes anfängt Blasen zu werfen und nicht mehr glänzt, kannst du ihn umdrehen (mit Schwung – wenn du mutig bist ;)).
  11. Die zweite Seite braucht meist nicht so lange wie die erste um zu bräunen – also gut beobachten!
  12. Fertig ist der Pancake! 🙂

    Gleich fertig...mmmhh!
    Gleich fertig…mmmhh!

Tipps & Tricks

  • Damit die Pancakes in meiner großen Pfanne gleichmäßig dick und fluffig werden, nehme ich einen Tortenring, der in kleinster Einstellung mit einem Gummi fixiert ist.
  • Ansonsten empfiehlt es sich eine kleine Pfanne oder sogenannte Pancake-Ringe (funktioniert dann auch in einer großen Pfanne) zu verwenden.
  • Um überschüssiges Fett zu entfernen, kannst du zwischen die fertigen Pancakes je ein Blatt Küchenkrepp legen
  • Falls sich zwischendurch Rest-Stückchen in der Pfanne ansammeln, diese am besten vor dem nächsten Pancake entfernen – sonst verkohlen diese und das riecht nicht gut 😉

Guten Apettit! 🙂

 

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